Der Anwalt im Strafrecht



„Strafe muss sein“, aber „im Zweifel für den Angeklagten“. Zwei der bekanntesten Grundsätze im Strafrecht, die aufzeigen, vor welches Dilemma das Strafrecht die Anwälte und Gerichte stellt.

Einerseits besteht ein gesamtgesellschaftlicher Konsens, dass gravierende Normabweichungen der Individuen durch den Staat bestraft werden sollen, nicht zuletzt um den Verzicht auf Selbstjustiz sicher zu stellen. Auf der anderen Seite soll niemand ohne Beweise zum Täter gemacht werden. Beide Positionen sind sinnvoll und nachvollziehbar.

In der Regel ist es die Staatsanwaltschaft, die sich um die Anklage und somit um den Antrag auf Bestrafung kümmert, die Rechtsanwälte sind in der Regel mit der Verteidigung der Angeklagten betraut. Es gibt selbstverständlich aber auch Situationen, in denen der Anwalt auf der „anderen Seite“ anzutreffen ist, so zum Beispiel wenn der Anwalt als Opfervertreter nach OHG auftritt oder im Privatklageverfahren.

Anders als im Zivilrecht, wo es oft „nur“ um Forderungen geht, sind Strafverteidiger in einem Rechtsgebiet tätig, in welchem sich alles um teilweise entscheidende Einschnitte in die Lebensplanung der Mandanten dreht. Sowohl die Straftaten selbst, als auch die Strafen sind oft bewegend und zwingen dem Strafrechtler eine hohe Professionalität ab.

Die Strafrechtsexperten der Advokatur & Rechtsberatung TRIAS AG stehen Ihnen jederzeit für Strafrechtsfälle als Verteidiger, Opfervertreter oder Vertreter bei Privatklagen zur Verfügung.